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    Vorteile

    • Höchste Produktivität bei flexibler Bearbeitung
    • Arbeitsspindeln können in Drehzahl, Steifigkeit und Genauigkeit dem Fertigungsprozess angepasst werden
    • Optimale Bedingungen sowohl für Trocken- als auch für Nassbearbeitung
    • Keine Werkzeugwechselzeiten
    • Keine Störungen aufgrund des Werkzeugwechsels
    • Einfache Automation mittels Shuttle und Pick-Up
    • Aluminium-, Guss- , Stahl- und Magnesiumbearbeitung
    • Optimal für Mittel- bis Großserienfertigung

     

     

    Technische Daten

         
    TransferCenter XT 525      
    Abmessungen mit Aggregaten Breite Grundmaschine mm 2.800
      Länge Grundmaschine mm 4.800
      Höhe Maschinenverkleidung ohne Absaugung mm 3.100
      Gewicht komplett ohne Werkstücke/Werkzeuge kg 22.000
           
    Verfahrwege X-Achse mm 630
      Y-Achse mm 1.500
      Z-Achse mm 400
           
    Verfahrgeschwindigkeit X-Achse max. m/min 60
      Y-Achse max. m/min 60
      Z-Achse max m/min 60
           
    Z-Schlitten mit C-Achse Durchmesser Tischplatte mm ø 420
      Beladung max. kg 300
           
    Bohrköpfe Bohrkopfgröße mm 600 x 600
      S1–100% (pro Bohrkopf) kW 20
      Drehzahl 1/min. 1–12.000
      Drehmoment Nm 200

    Anwendungen

    Transferstraßen sind die Fertigungssysteme mit der höchsten Produktivität. Die Werkstückflexibilität dieser Einrichtungen ist jedoch sehr eingeschränkt. So müssen häufig diese starren Systeme bei einem neuen Werkstücktyp sehr zeit- und kostenaufwändig umgebaut werden. Ganz anders sieht dies bei Flexiblen Systemen aus. Wie der Name schon sagt, steht hier die Flexibilität im Vordergrund.
    Doch wie kann die Produktivität einer Transfermaschine und die Flexibilität
    eines Bearbeitungszentrums in einer Maschine vereint werden?
    Ganz einfach: mit dem TransferCenter von MAG Powertrain!
    Schnell, schneller, TransferCenter

    Die Produktivitätssteigerung eines Bearbeitungszentrums ist nur über die Reduzierung der Nebenzeiten sowie einer mehrspindligen Bearbeitung möglich. Exakt über diese Eigenschaften verfügt das TransferCenter. Nachdem die Vorrichtung das Werkstück von einer Bereitstellungseinheit im Pick-Up-Verfahren aufgenommen und gespannt hat, wird die gesamte Arbeitsfolge in einer Aufspannung sequenziell durchlaufen. Unproduktive Werkzeugwechsel entfallen gänzlich, da für jeden Arbeitsschritt eine separate Spindel mit dem entsprechenden Werkzeug im Arbeitsraum vorhanden ist. Als Span-zu-Span-Zeit werden somit nur noch die Positionierzeiten des Werkstückes benötigt. Je nach Anwendungsfall liegt diese zwischen 0,5 und 1,5 Sekunden.
    Wiederkehrende Bohrbilder oder starre Bohrbilder werden in mehrspindligen Bohrköpfen zusammengefasst. So können sehr zeitintensive Operationen wie Tiefloch-Bohren, Ventilbearbeitung usw. genau wie in einer Transferstraße mit einem Bearbeitungshub gefertigt werden. Die Teileflexibilität wird erreicht, indem ausgewählte Arbeitsinhalte einspindlig abgearbeitet werden. Durch die Verwendung von Adapterplatten mit Nullpunktspannsystemen sind der Variantenvielfalt von Werkstücken nahezu keine Grenzen gesetzt. Die Produktivität der Maschine lässt sich weiter steigern, indem mehrere Werkstücke durch Mehrfachspannung gleichzeitig bearbeitet werden.

    Automatisierung

    Die Verkettung

    Die Automation in Fertigungssystemen spielt eine immer größere Rolle. Hierbei werden höchste Ansprüche an die Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit gestellt, wobei die Investitions- und Folgekosten immer mehr in den Vordergrund treten. Mit dem TransferCenter sind diese Kosten minimiert im Vergleich zur klassischen flexiblen Bearbeitung mit Sondermaschinen.
    Bei gewöhnlichen Transferstraßen aber auch bei Flexiblen Fertigungssystem verharren die Bearbeitungseinheiten unproduktiv während des gesamten Beladevorgangs. Dies ist beim TransferCenter gänzlich anders. Hier werden die Hauptbewegungen von der Werkzeugmaschine vorgenommen, lediglich die Bereitstellung erfolgt mittels eines einfachen Shuttles.

    Das Be- und Entlade-Shuttle

    Das Be- und Entladen des TransferCenters erfolgt in einem Arbeitsschritt. Über eine Hub-Schritt-Einrichtung, dem so genannten Shuttle, wird das Werkstück vom Rollenband abgehoben und in Form einer Schublade direkt in den Arbeitsraum gebracht. Der Fahrschlitten des TransferCenters legt das Fertigteil auf einen leeren Ablageplatz ab und nimmt anschließend im Pick-Up-Verfahren das neue Werkstück auf, bevor sich die Schublade wieder schließt und der Arbeitsprozess von Neuem beginnt.

    Seitliche Verkettung

    Durch die seitliche Anordnung des gesamten Automationsanteils beim TransferCenter ist eine optimale Zugänglichkeit aller Wartungs- und Serviceelemente gewährleistet. Der Zugang zum Arbeitsraum ist komplett frei, somit kann das Austauschen verschlissener Werkzeuge in kürzester Zeit durchgeführt werden.
    Durch die Rollenbandverkettung ist es problemlos möglich, das TransferCenter in bereits bestehende Anlagen zu integrieren. Schnittstellen zu anderen Bearbeitungseinheiten entfallen gänzlich. Bei mehreren TransferCentern in Reihe ist sowohl ein paralleler als auch ein serieller Fertigungsprozess möglich.