Automatisierung
Die Verkettung
Die Automation in Fertigungssystemen spielt eine immer größere Rolle. Hierbei werden höchste Ansprüche an die Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit gestellt, wobei die Investitions- und Folgekosten immer mehr in den Vordergrund treten. Mit dem TransferCenter sind diese Kosten minimiert im Vergleich zur klassischen flexiblen Bearbeitung mit Sondermaschinen.
Bei gewöhnlichen Transferstraßen aber auch bei Flexiblen Fertigungssystem verharren die Bearbeitungseinheiten unproduktiv während des gesamten Beladevorgangs. Dies ist beim TransferCenter gänzlich anders. Hier werden die Hauptbewegungen von der Werkzeugmaschine vorgenommen, lediglich die Bereitstellung erfolgt mittels eines einfachen Shuttles.
Das Be- und Entlade-Shuttle
Das Be- und Entladen des TransferCenters erfolgt in einem Arbeitsschritt. Über eine Hub-Schritt-Einrichtung, dem so genannten Shuttle, wird das Werkstück vom Rollenband abgehoben und in Form einer Schublade direkt in den Arbeitsraum gebracht. Der Fahrschlitten des TransferCenters legt das Fertigteil auf einen leeren Ablageplatz ab und nimmt anschließend im Pick-Up-Verfahren das neue Werkstück auf, bevor sich die Schublade wieder schließt und der Arbeitsprozess von Neuem beginnt.
Seitliche Verkettung
Durch die seitliche Anordnung des gesamten Automationsanteils beim TransferCenter ist eine optimale Zugänglichkeit aller Wartungs- und Serviceelemente gewährleistet. Der Zugang zum Arbeitsraum ist komplett frei, somit kann das Austauschen verschlissener Werkzeuge in kürzester Zeit durchgeführt werden.
Durch die Rollenbandverkettung ist es problemlos möglich, das TransferCenter in bereits bestehende Anlagen zu integrieren. Schnittstellen zu anderen Bearbeitungseinheiten entfallen gänzlich. Bei mehreren TransferCentern in Reihe ist sowohl ein paralleler als auch ein serieller Fertigungsprozess möglich.
