Automatisierung
Bei der Entwicklung der XS 211 / XS 321 wurden Schnittstellen für verschiedene Automatisierungsverfahren vorgesehen. Diese gewährleisten eine flexible und exakte Anpassung der Systemmodule an die Anforderungen des Kunden.
Automatische Frontbeladung vom Band
Wirtschaftliche Beladesysteme zeichnen sich durch kürzeste Beladezeitensowie einfache technische Lösungen mit geringen Investitionskosten aus.Für automatische Frontbeladung sieht das modulare Konzept der Bearbeitungsmaschinen XS 211 / XS 321 einen in der Maschine integriertenWerkstückwechsler vor. Der Werkstückwechsler ist integraler Bestandteilder Maschine, der Ablauf für den Wechselvorgang gleicht dem eines Palettenwechslers. Anstelle Paletten werden jedoch nur Werkstücke mittels einer Dreh- und Schwenkeinrichtung direkt in die maschinenseitig montierteVorrichtung eingelegt. Die Werkstückbereitstellung erfolgt hauptzeitparallel,hierbei entnimmt der Werkstückwechsler vollautomatisch die Werkstückevon einem Rollenband. Durch eine einfache Zustellbewegung des Rundtisches (Z-Achse) werden die Werkstücke von der Wechseleinrichtung direkt an die Vorrichtung der Maschine übergeben. Dies gewährleistet höchste Verfügbarkeit bei maximaler Fertigungsgenauigkeit.Die Bodenverkettung sowie die Frontbeladung ermöglicht jederzeiteine optimale Zugänglichkeit an die Maschine und Beladeeinrichtung.Der Einsatz der Maschine ist sowohl in einem seriellen als auch in einemparallelen Fertigungsprozess, entsprechend Kundenwunsch, möglich.
Manuelle Beladung
Die höchste Werkstückflexibilität für den Beladevorgang lässt sich durch manuelle Be- und Entladung der Maschine erreichen. Durch einfachen Tausch der Vorrichtungspaletten und der Werkzeuge lassen sich nahezu unbegrenzt viele Werkstücke auf der Maschine einrichten. Das modulare Konzept der Bearbeitungsmaschinen XS 211 / XS 321 sieht deshalb vor, dass an das Maschinenbett ein Palettenwechsler anstelle eines Werkstückwechslers angebaut werden kann.
Die manuelle Beladung kann auch direkt vom Rollenband erfolgen. Die Werkstückorientierung in der Maschine wird hierbei dem Materialfluss angepasst. Das unergonomische und zeitaufwändige Aufrichten der Werkstücke entfällt, Voraussetzung ist jedoch alternativ eine A- oder B-Achse.
Portalbeladung
Bei komplexen Fertigungssystemen können die einzelnen Zellen unabhängig vom Gesamtsystem in Betrieb genommen werden. Dadurch kann die Gesamtmontage der Fertigungsanlage wesentlich schneller durchgeführt werden. Durch den Teiletransport über den Maschinen ist eine sehr gute Zugänglichkeit von allen Seiten an die Maschinen heran möglich.
Roboload:
- Flexible Zellenbeladung über schienengeführte Roboter
- Kurze Taktzeit über Tenderwagen mit Teilespeicher
- Roboter als kostengünstige Standard-Baugruppe
- Flexible Positionierung der Werkstücke in der Vorrichtung
- Unterschiedliche Maschinen mit verschiedenen Aufspannungen können
- über denselben Roboter beladen werden (Bearbeitungszentren, Waschmaschinen, Montagemaschinen etc.)
- Schnelle Werkstückwechselzeit
- Teileversorgung des Fertigungssystems über Speicherzelle
