Kaltwalzen – und wie es funktioniert
Das spanlose Kaltformen von Profilen wie z. B. Evolventen-Steckverzahnungen (gerade oder schräg), Spiralverzahnungen, Ölnuten, Gewinden und Rändeln dauert beim MAG Kaltwalzprozess nur Sekunden und ist damit bis zu 30-mal schneller als beim spanabhebenden Prozess. Kaltgewalzte Werkstücke bieten zudem eine höhere Festigkeit, hohe Oberflächengüte und große Genauigkeit. Mit diesem Verfahren lassen sich evolventenförmige Profile schnell und präzise herstellen. Bei diesem Vorgang formen die Walzstangen das gewünschte Profil in das Werkstück. Der Werkstoff wird verdrängt und fließt in die Freiräume des Werkzeugs. Während einer Umdrehung wird das Werkstück im Umformbereich zweimal belastet – die Umformung erfolgt also pulsförmig. Die Höhe des eingeschliffenen Profils in der Walzstange nimmt im Umformbereich zu. Dadurch drückt sich jeder Zahn etwas tiefer in das Werkstück als der vorangegangene. Nach Erreichen der vollen Profiltiefe folgt eine Kalibrierzone, die das Ergebnis in Geometrie und Oberfläche optimiert. Danach schließt sich die Entspannzone mit abnehmender Profiltiefe an.









