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    MAG stiftet Lehrstuhl für Fertigungstechnik an der Tongji-Universität Shanghai
    Bundesministerin

    Shavan unterstreicht die Bedeutung und die Chancen einer engen Kooperation zwischen China und Deutschland im Werkzeugmaschinenbau

    Der Werkzeugmaschinenhersteller MAG, einer der größten Anbieter individueller Produktions- und Technologielösungen mit Sitz in Göppingen, errichtet am Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg (CDHK) der Tongji Universität Shanghai einen Stiftungslehrstuhl für Fertigungstechnologien. Die Stiftung findet im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Jahres für Wissenschaft und Bildung statt. Die entsprechende Gründungsurkunde hat MAG Chairman Prof. Dr. Jürgen Fleischer gestern im Rahmen der mehrtägigen China-Reise der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, unterschrieben. Der Lehrstuhl wird durch das wbk Institut für Produktionstechnik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)  als kooperierende Hochschule unterstützt. Bundesministerin Schavan betonte anlässlich ihres Besuches an der Tongji-Universität die große Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und der Wirtschaft beider Länder: „Unternehmen wie MAG beweisen, dass der chinesische Markt große Wachstumschancen für deutsche Werkzeugmaschinenhersteller bietet und vielfältige Kooperationsmöglichkeiten, von denen beide Seiten profitieren können.“ Mit dem neuen Stiftungslehrstuhl für Fertigungstechnologien werde der wissenschaftliche Austausch zwischen China und Deutschland gestärkt und die gemeinsame Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte gefördert. Das sei eine wichtige Basis für die erfolgreiche wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland.

    China und die asiatischen Märkte besitzen für MAG ein großes Entwicklungspotenzial. Das Unternehmen hat vor kurzem auf 1000 m2 in Shanghai eine neue Niederlassung mit Kapazitäten für Ingenieursleistungen, Vertrieb, Service, Training und Live-Vorführungen eröffnet. Zudem steht die Fertigstellung eines neuen Werks in Changchun bevor. MAG Chairman Prof. Jürgen Fleischer: „China weist eine sehr dynamische Marktentwicklung auf. Aus diesem Grund ist MAG hier schon lange präsent und will sein Engagement nachhaltig weiter ausbauen.“ Diese Entwicklung wolle man  auch mit standortpolitischen Maßnahmen direkt in China und einer noch engeren Vernetzung begleiten: „Mit der Förderung des wissenschaftlichen Austausches auf Hochschulebene und der Ausbildung von hochqualifizierten  Fachkräften in China schaffen wir eine wichtige Voraussetzung für unsere Erfolge in den asiatischen Märkten.“


    Über MAG:

    MAG ist einer der führenden Anbieter individueller Produktions- und Technologielösungen. Aus Traditionsmarken der internationalen Werkzeugmaschinenindustrie wie Cincinnati, Cross Hüller, Fadal, Giddings & Lewis, Hüller Hille, Witzig & Frank, Hessapp, Ex-Cell-O, Honsberg und Boehringer entstand seit 2005 ein neues, global erfolgreich und profitabel operierendes Unternehmen. Schwerpunkte der globalen Aktivitäten von MAG sind die Luft- und Raumfahrt, Automotive und Nutzfahrzeugbau, Schwerindustrie, Energie- und Förderanlagen, Schienenverkehr, Solarenergie, Windkraftanlagen und der Maschinenbau.

    MAG liefert Werkzeugmaschinen, Fertigungssysteme und Dienstleistungen im Bereich der automatisierten Fertigung, Dreh- und Frästechnologie, Fertigung von Fahrzeugantrieben, Verbundwerkstoff-Verarbeitung, Wartung und Instandhaltung, Automations- und Steuerungstechnik, sowie Kernkomponenten für Werkzeugmaschinen. 2009 erwirtschafteten rund 3.100 Mitarbeiter bei MAG einen Umsatz von 727 Millionen Euro.



    Über das Chinesisch-Deutsche Hochschulkolleg (CDHK)
    Weitere Informationen über das CDHK finden Sie unter http://cdhk.tongji.edu.cn/